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74. Förderung von Alternativen zu künstlichen Grillanzündern
Das Grillen gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen auf Campingplätzen. Fehlendes Wissen, Leichtsinn und ungeeignete Grillausrüstung verursachen dabei jährlich mehrere tausend schwere Grillunfälle mit bleibenden Schäden als furchtbare Erinnerung. Doch nicht nur die Camper sind gefährdet, auch die Natur wird oft in Mitleidenschaft gezogen. Die Verbrennungsrückstände gelangen in die Atmosphäre und verursachen Vegetationsschäden. Flüssige Anzündhilfen werden oft verschüttet und gelangen so in den Boden und ins Grundwasser.
Darüber hinaus dringen flüssige Grillanzünder, Benzin oder Lampenöl in die Holzkohle ein und führen zu einer erheblichen Rauch- und Geruchsbelästigung bei der Verbrennung. Die gesundheitsgefährdenden oder giftigen Verdampfungs- und Schwelprodukte einiger Anzündhilfen können ferner die Lebensmittel verderben, wenn das Grillgut vor deren vollständigen Verbrennung aufgelegt wird.
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